In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung finden sich zwei auf den ersten Blick gegensätzliche Artikel.
Kerntke schreibt über die Wirkungstiefe von Organisationsmediation. Wobei er die Ergebnisse auf der Ebene des organisationalen Lernens ansiedelt. Ein Artikel der vorrangig auf die sogenannten „weichen“ Faktoren des Wandels eingeht.
Winter et. al. schreiben über Reengineering als Veränderungsmethode für Unternehmen. Dieser Beitrag hat eher das Management im Fokus.
Für mich interessant war beim Lesen und Reflektieren der Artikel, dass die Autoren in ihren Perspektiven und Herangehensweisen wenig gemeinsam haben, aber über den selben Sachverhalt schreiben.
Um hier eine beliebte Metapher zu verwenden. Sie schauen auf den Gegenstand aus verschiedenen Standpunkten mit einer Taschenlampe und können so nur Ausschnitte erkennen. Beide gemeinsam allerdings können viel mehr sichtbar machen als einer allein.